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PolarNEWS Magazin - 5

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Die Reise der Pinguine

Die Reise der Pinguine Fr. 36.– inklusive Porto & Verpackung DVD 2 Disc Special Edition Sprachen: Deutsch – Französisch Audiokommentar von Luc Jacquet Bonusmaterial: - Trailer - Über die Produktion des Filmes - Von Pinguinen und Menschen. Überleben im ewigen Eis (53 Minuten) - Frühling in der Antarktis (52 Minuten) - Making of (46 Minuten) - Regisseur Luc Jacquet (4 Minuten) - Vorbereitung /Schweiz (4 Minuten) - Die Musik der Filmes (9 Minuten) - Fotogalerien Jetzt bestellen unter: www.pinguine.ch oder 0443423660 panDOMO ® die fugenlose Flächengestaltung! Das neue Wohnund Wohlgefühl… mit welchem wir alle ihre Ideen und Visionen Wirklichkeit werden lassen! AUS GUTEM GRUND ARDEX Schweiz AG Kalchengasse 1 CH-8302 Kloten Tel. +41 (0) 43 355 19 19 Fax +41 (0) 43 355 19 18 info@ardex.ch www.ardex-pandomo.ch © 2006 ARDEX Schweiz 53 Polar NEWS

Im Canyon ohne Namen. Über Jahrhunderttausende hat sich der Fluss durch die Felsen gefressen und bietet nun dem Betrachter atemberaubende Schönheit. Dort wird nach Diamanten gesucht. Wahrscheinlich macht genau jetzt die Geologin Susan Foster ihre Arbeit: Wir lernten sie am Flughafen in Iqualuit kennen. Sie erzählte uns, mache Probebohrungen im Auftrag von De Beers, einer der grössten Diamantenhändler der Welt. Immer wieder stoppen wir für Fotoaufnahmen und bewundern die atemberaubende Sicht auf die Eisberge. Das Packeis ist noch ziemlich geschlossen, deshalb sichten wir auch keine Schiffe. Anfang Juli kommen hier in der Nordwestpassage höchstens Eisbrecher durch das dick gefrorene Meer. Nach zwei Stunden holpriger Fahrt geniessen wir bei warmem Sonnenschein eine längere Mittagspause. Suppe, Wurst und Käse, dazu die herrliche Luft, was will man mehr? Ein Teil unserer Gruppe gibt sich sportlich und besteigt den nächsten Berg. So haben wir vorerst ein bisschen Zeit und Ruhe, um Flechten und arktische Blumen zu fotografieren. Bevor unser Guide mit der Wandergruppe loszieht, erinnert er Heiner und mich nochmals daran, dass wir uns hier im Bärenland befinden und entsprechend aufmerksam sein sollten. Wegen der ansteigenden Flut steht der Rückweg teilweise unter Wasser, und es braucht schon etwas Überwindung, mit dem Töff da durch zu fahren. Unser Zeltcamp bereits in Sichtweite, entdecken wir in der Flussmündung abermals Belugas. Das bedeutet absteigen, Kamera und Fernglas aus dem Rucksack holen und schon sind wir wieder im Banne «unserer» Belugas. Über Funk erfahren wir von Gretchen Freund, einer amerikanischen Naturfotografin, dass in der Flussmündung ein Belugababy gestrandet ist. Also nichts wie los. Jetzt ist richtig Action angesagt! Jeder will dabei sein und helfen. Mit einer Schaufel buddelnd und mit den Füssen scharrend heben wir gemeinsam eine Rinne aus, in der der Wal ins Wasser zurückgelangen soll. Doch so einfach, wie wir uns das vorgestellt haben, ist das nicht. Das Tier kommt nicht vom Fleck. Land der Inuit Nunavut bedeutet in der Sprache der Inuit «Unser Land» und ist das grösste und nördlichste Territorium Kanadas. Es erstreckt sich über rund 2 Millionen Quadratkilometer und somit über einen Fünftel von Kanada. Politisch wurde Nunavut am 1. April 1999 von den Nordwest-Territorien abgetrennt und bildet seither ein eigenständiges Territorium. Obwohl es ein Teil des kanadischen Staates und unmittelbar der kanadischen Bundesregierung zugeordnet ist, beruht die Gründung von Nunavut auf der Idee, den Inuit die Möglichkeit zu geben, dieses Gebiet relativ autonom zu verwalten. Die Zahl der Einwohner von Nunavut betrug im Jahr 2005 rund 30.000 (davon etwa 25.000 Inuit), das entspricht etwa 1 Promille der kanadischen Gesamtbevölkerung. Mit einer Bevölkerungsdichte von 0,01 Menschen pro Quadratkilometer ist Nunavut eine der am geringsten bevölkerten Regionen der Welt. Die Hauptstadt ist Iqaluit und zählt rund 6000 Einwohner. In Nunavut werden Bodenschätze wie Blei, Silber, Zink, Erdöl und Erdgas abgebaut. Es ist beabsichtig in Zukunft verstärkt in die Tourismusbranche zu investieren. Inuit-Kultur besitzt in Nunavut einen hohen Stellenwert, was sich politisch etwa darin ausdrückt, dass gleich zwei Minister des Territoriums für Kulturfragen verantwortlich sind. Inuit-Kunst und Inuit-Kunsthandwerk spielen denn auch eine bedeutende Rolle für die Wirtschaft von Nunavut: Inuit-Kunst wird weltweit gekauft. Polar NEWS 52

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