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PolarNEWS Magazin - 4

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NATIONAL GEOGRAPHIC

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vermietete es an Touristen und verdiente noch mehr Geld. «Nach zehn Walfang- Saisons besass ich zehn Ferienhäuschen auf Ameland», erzählt Cor stolz, und seine Brust schwillt ein wenig an. Eine Investition, die seine Altersvorsorge geworden ist: Noch heute vermietet er die gemütlichen Reetdachhäuschen an Gäste. Jahre später wurde immer offensichtlicher, dass sich die Blauwaleinheiten-Theorie der Wissenschafter eine Lüge war. Die Wale wurden immer weniger. Die grosse Jagd rentierte nicht mehr, weder für die Walfänger noch für den Staat. Und immer mehr Produkte konnten inzwischen auch ohne Wale hergestellt werden. 1963 stieg Cor aus. Er hatte ja mittlerweile mit seinen Ferienhäuschen ein sicheres Einkommen. Ein Jahr später stellte Holland den Walfang ein. 1966 wurde die «Willem Barendsz» verkauft, erst nach Südafrika, wo sie zur schwimmenden Fischmehl-Fabrik umgerüstet wurde. 1973 verkauften sie Südafrikaner das Schiff an die Koreaner. Noch auf dem Deck kauften japanische Seeleute die besten Fleischstücke. In Japan gilt Walfleisch bis heute als Delikatesse. Was vom Wal übrig bleibt: Gedärm und Barten wurden als Schlachtabfälle ins Meer zurückgeworfen. (Archivbilder: Cornelius Cransbergen und Cornelius Krijnen). Polar NEWS 41

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