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PolarNEWS Magazin - 18 - D

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Intern Der neue

Intern Der neue Reiseprospekt ist da Zeitgleich mit dieser Ausgabe des Polar- NEWS erscheint auch der neue PolarNEWS- Reiseprospekt für die Jahre 2014/2015. Wieder stehen verschiedene spannende Expeditionen zur Auswahl, oft exklusiv für Polar- NEWS: unter anderem Reisen zum Nordpol, nach Nunavut, Spitzbergen und Grönland auf der nördlichen Hemisphäre und Erkundungsfahrten nach Südgeorgien, zur Antarktischen Halbinsel, zu den Kaiserpinguinen oder um die halbe Antarktis auf der südlichen Erdhalbkugel. Die besonders guten Nachrichten: Im März 2015 führt eine Spezialreise zur totalen Sonnenfinsternis nach Spitzbergen, und neu im Programm ist eine Reise mit dem Flugzeug direkt in die Antarktis, kombiniert mit einem Aufenthalt im chilenischen Nationalpark Torres del Paine. Zudem sind zum ersten Mal für Polar- NEWS eine Durchquerung der Nordostpassage und exklusiv für PolarNEWS eine Reise mit dem Eisbrecher nach Franz-Joseph- Land in Planung. «Ich möchte gerne Polar News Zeitschrift weiterhin erhalten», schreibt Savvar Khodjaer aus Usbekistan per Postkarte und ergänzt: «Ich wohne in einem solchen Ort wie auf der Postkarte in einer alten Stadt.» Es gibt viel zu entdecken: Bestellen Sie den neuen Katalog am besten einfach per Mail an redaktion@polarnews.ch. Ach ja: Zum Einstieg gibts eine tolle Reportage über eine Walsafari in der Diskobucht zu lesen. PolarNEWS Expeditionen 2014 / 2015 Arktis Bezaubernde Vielfalt: Die Tierwelt des Nordens Erlebnis Ein Hauch von Abenteuer: Auf den Spuren der Entdecker Antarktis Am anderen Ende der Welt: Eine Reise zu den Pinguinen Frisch von der Druckerei: Der PolarNEWS-Reisekatalog 2014/2015. Liebe Grüsse von weiter Ferne Lieber Savvar: Natürlich schicken wir dir gerne jede neue Ausgabe von PolarNEWS zu. Es freut uns, dass unser Heft sogar in Usbekistan gelesen wird! Die alten Hefte kannst Du übrigens auf unserer Internetseite lesen. Viel Erfolg in Deutschland Vor einem Jahr expandierte PolarNEWS nach Deutschland: Der Entscheid war richtig, denn unser Heft stösst auf sehr viel Gegenliebe. Mit dem Erscheinen der Ausgabe 16 im Dezember 2012 verdoppelte sich die Anzahl der Besucher unserer Website über Nacht und nimmt seither ständig zu. Auch die Anzahl Abos ist ungebrochen steil am Steigen. Danke, Deutschland! IMPRESSUM Auflage: 75’000 Herausgeber: PolarNEWS GmbH, CH-8049 Zürich Redaktion: Christian Hug, Heiner & Rosamaria Kubny Redaktion Schweiz: PolarNEWS Ackersteinstrasse 20, CH-8049 Zürich Tel.: +41 44 342 36 60 Fax: +41 44 342 36 61 Mail: redaktion@polarnews.ch Web: www.polarnews.ch Redaktion Deutschland: PolarNEWS Am Kaltenborn 49-51 D-61462 Königstein Blattmacher: Christian Hug, CH-6370 Stans Layout: HUGdesign, CH-1737 Plasselb Korrektorat: Riccardo Caravina, CH-6060 Sarnen Druck: Druckhaus Kaufmann, D-77907 Lahr Anzeigen: KubnyArt, CH-8049 Zürich Tel.: +41 44 342 36 60 Fax: +41 44 342 36 61 Mail: redaktion@polarnews.ch Post aus Usbekistan. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Franco Banfi, Peter Balwin, Greta Paulsdottir, Michael Wenger, Stefan Christmann, Sandra Floreano, Roger Goldmann Gefällt mir: PolarNEWS auf Facebook! 40 PolarNEWS

Dies & Das Böse Wesen aus dem versteckten See Der Deutsche Autor und Komponist Torsten Gellrich macht in seinem ersten Hörspiel den Wostok-See zum Schauplatz eines spannenden Science-Thrillers. Text: Christian Hug Die Idee, dass im ewigen Eis unbekannte Lebensformen eingeschlossen sind, ist keineswegs neu. Die bekannteste Geschichte dieser Art ist wohl John Carpenters Kinoklassiker «The Thing» aus dem Jahr 1982 mit Kurt Russel in der Hauptrolle: Eine Forschercrew in der Antarktis entdeckt unbekannte Lebewesen, die sich als menschenfressende Aliens entpuppen. Der Streifen entwickelt sich zu einem turbulenten Horror-Schocker, der noch heute Angst einjagt. Nicht ganz so grauslig, aber doch recht unheimlich geht es in Torsten Gellrichs Hörspiel «Die Schläfer – Unheimliches Erwachen in der Antarktis» (Vitaphon-Verlag) zu und her: Die Geschichte beginnt mit einem Radiointerview des Neurobiologen Dr. Vincent Lürssen, der kurz vor seiner Abreise in die Antarktis steht. Er soll dort mit einem Motivationsprogramm das Überwinterungsteam vor Depressionen schützen, die üblicherweise in der Isolation und Dunkelheit des antarktischen Winters auftreten. Als er in der Station Darwin eintrifft, stehen die Forscher kurz davor, den seit 30 Millionen Jahren von der Aussenwelt abgeschnittenen Lake Wostok anzubohren. In diesem See könnten bisher völlig unbekannte Organismen leben. Und tatsächlich: Unter dem von vier Kilometer Eis begrabenen Gewässer stösst die Bohrsonde auf exotisch anmutende Lebensformen. Als der Tauchroboter mit den gesammelten Proben zurückkehrt, beginnt für die ehrgeizige Biologin Maja Jovanovic die aufregendste Zeit ihres Lebens. Doch mit dem Einsetzen des antarktischen Winters schwindet die gute Laune der Besatzung. Genau deswegen ist Dr. Vincent Lürssen eigentlich hierhergekommen, aber nach und nach zeigt sich, dass die zunehmend schlechte Stimmung in der Mannschaft nichts mit der Polarnacht zu tun hat. Denn die üblichen depressiven Verstimmungen entwickeln sich zu beängstigenden Halluzinationen. Als schliesslich ein Mitglied des Teams spurlos verschwindet, wird klar, dass mit der Bohrprobe vom Wostok-See eine Lebensform an die Erdoberfläche gekommen ist, die für die gesamte Menschheit den Untergang bedeuten könnte. Science-Thriller Im Gegensatz zu John Carpenter setzt der in Bremen wohnhafte Autor, Komponist und Software-Entwickler Torsten Gellrich in «Die Schläfer» nicht auf blanken Horror, sondern auf subtile, unheimliche Dramatik rund um den real existierenden Wostok-See. Und vor allem unterlegt er seine Geschichte mit wissenschaftlichen Fakten, die er in enger Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut und den Universitäten Köln, Bremen und Standford zusammengetragen hat. Hier lehnt sich Gellrich an die Arbeitsweise des Literatur-Helden Frank Schätzing an, der 2005 in seinem Thriller «Der Schwarm» auf spannendste Weise Thriller und Wissenschaft verbunden hat. «Die Schläfer» ist ein spannendes Erstlingswerk: dicht und packend, gut recherchiert und spannend aufgebaut. Und so plastisch erzählt, dass man vor seinem geistigen Auge bereits den Kinofilm zum Hörspiel sieht. Kein Wunder, steht bereits die Zweitauflage des zweieinhalbstündigen Hörspiels in den Läden. In der Tat arbeitet Gellrich zurzeit am Drehbuch zur Verfilmung von «Die Schläfer». Als Multitalent an der Computertastatur hat er übrigens auch den Soundtrack zum Hörspiel selber komponiert. Oben: Symbolbild zur Story: Eine Bohrprobe mit gefährlichem Inhalt. Links: Torsten Gellrich: «Die Schläfer – Unheimliches Erwachen in der Antarktis» (Vitaphon-Verlag). PolarNEWS 41

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