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PolarNEWS Magazin - 10

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Expedition Kaiserpinguin

Expedition Kaiserpinguin Snow Hill 23.10.– 08.11.2010 ACHTUNG letzte Gelegenheit: mit dem Eisbrecher zu den Kaiserpinguinen! Ihr Begleiter Meeresbiologe und Filmproduzent Dr. Ruedi Abbühl. Ihr Zuhause Der Eisbrecher Kapitan Khlebnikov. Das ultimative Erlebnis jedes Pinguin-Fans! Die «Kapitan Khlebnikov» fährt im Oktober 2010 zum letzten Mal zu den Kaiserpinguinen von Snow Hill. Ab 2011 steht der Eisbrecher nicht mehr für touristische Fahrten zur Verfügung. Die wenigen Plätze dürften schnell vergriffen sein – sichern Sie sich jetzt Ihren Logenplatz beim grossen Kaiserpinguin-Konzert! Begleitete Spezialreise – Detailinfos www.kontiki-eiszeit.ch · 056 203 66 11 www.polar-reisen.ch · 044 342 36 60 Ihr Abenteuer Mit dem Helikopter zur Kaiserpinguinkolonie. 26 Polar NEWS

Internet mit www.polar-news.ch einen On - line-Auftritt, den wir mehrmals wöchentlich aktualisieren. Die Auswertung hat ergeben, dass man unsere Homepage sogar in Argen - tinien, Singapur und Hongkong anschaut. Im Magazin bringen wir grössere Bilder - strecken, Hinter grundberichte zu aktuellen Themen, Tier geschichten und Interviews mit spannenden Personen aus polaren Gebieten. Online rapportieren wir aktuelle Ereignisse. Das wollen wir so weiterführen. Heiner und Rosamaria Kubny Wie viel Aufwand betreiben Sie dafür? Heiner: Ich arbeite inzwischen fast ausschliesslich für PolarNEWS. Dazu organisiere ich neue Reiserouten und Expe - ditionen nach Tschukotka sowie Aus - stellungen. Rosamaria: Meine Haupttätigkeit habe ich noch bis Ende 2009 in der Heiner Kubny AG als Co-Geschäftsleiterin mit 20 Mitar - beitenden. Wir sind auf Bodenbeläge spezialisiert und haben unseren Sitz in Zürich- Wipkingen. Für PolarNEWS engagiere ich mich zurzeit am Abend, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Wir kreieren ständig neue Ideen, und manchmal schreibe ich den einen oder anderen Artikel. So wird mein Tag ziemlich lang und hört meist erst um 22 Uhr auf. Ab Januar 2010 werde ich nur noch für PolarNEWS arbeiten. Heiner: Wir sind fast rund um die Uhr erreichbar. Gestern abend erhielten wir beispielsweise um 23.15 Uhr einen Anruf von einem zukünftigen Gast, der eine Reise nach Franz-Joseph-Land buchen wollte. In den letzten Jahren haben Sie Ihre Ak - tivitäten immer mehr ausgeweitet. Wes - halb ruhen Sie sich nicht mal aus? Rosamaria: Heiner ist die treibende Kraft dahinter – er hat täglich neue Ideen. Heiner: Es ist reizvoll, immer wieder neue Sachen zu realisieren. Ich fühle mich mit meinen 59 Jahren zu jung, um nichts Neues mehr zu machen. Kommt hinzu, dass ich von den polaren Regionen besessen bin. Selbstgemachte Eisbären und Pinguine: Geschenke von Fans. Heiner Kubny (59) ist gelernter Sanitär-In stalla - teur und in Zürich-Höngg aufgewachsen, wo er mit Rosamaria Kubny auch heute noch lebt. Vor seiner Antarktis-Karriere hat er in verschiedenen Bereichen als Verkäufer gearbeitet und in Diensten einer Gärtnerei an die Migros Blumen, sowie danach Lastwagen verkauft. Vor 25 Jahren hat er sich mit der Heiner Kubny AG selbständig gemacht und sich auf Industrie - böden spezialisiert. Mit 50 Jahren wollte Heiner Kubny seine Karriere neu lancieren und hat sein Hobby, das Fotografieren, zum Beruf gemacht. Seine Frau Rosamaria (60) hat er nicht etwa auf Rosamaria: Eigentlich haben wir uns zu spät kennengelernt. Sonst wären wir noch viel aktiver. Heiner: Mir gefällt es, etwas umzusetzen und damit Erfolg zu haben. Das macht riesig Spass. Was ist das neueste Projekt? Rosamaria: In einer Zeitung haben wir einen Artikel über den Schweizer Biologen und Filmer Ruedi Abbühl gelesen. Wir haben uns gesagt: Den müssen wir kennenlernen! Heiner: Vor zwei Jahren haben wir ihn ge - troffen und Synergien entdeckt. Er war schon mehrmals auf den Falklandinseln, aber noch nie in der Antarktis. Dies holten wir mit ihm nach. So entstand sein Dokumentarfilm «Aben teuer Antarktis», der an Bord der Swiss-Flugzeuge gezeigt worden ist. In der Zwischen zeit hat Ruedi auch je einen Film über Spitzbergen und Tschukotka produziert. Bis Ende Mai 2010 sind diese beiden Filme ebenfalls auf den Swiss-Flügen zu sehen. einem Eisberg kennengelernt, sondern am Arbeitsplatz der Heiner Kubny AG. Sie ist vor 43 Jahren von Deutschland in die Schweiz eingereist. Ihren gelernten Beruf im kaufmännischen Bereich hat sie immer ausgeführt. Ihr Engagement in der gemeinsamen Firma macht ihr grossen Spass. Ihre neueste Heraus forde - rung wird sein, ab Januar 2010 mit Heiner PolarNEWS sowie die dazugehörenden Reise - tätigkeiten zu optimieren. Ausserdem freut sie sich nebenbei noch ihren Garten und ihre viele Blumen zu pflegen und hofft auf mehr Zeit zum Tennisspielen. Wie können Sie von all diesen Aktivitäten leben? Heiner: In dem wir Mischrechnungen machen und manches querfinanzieren. Rosamaria: Das Heft PolarNEWS ist selbsttragend, wir arbeiten gratis dafür. Wie lange ziehen Sie PolarNEWS weiter? Ist eine Nachfolge in Sicht? Rosamaria: Bis wir am Stock gehen oder vom Rheuma geplagt sind (lacht). Heiner: Im Moment macht es Spass. Auf - hören ist kein Thema. Wenn wir jemanden finden, der das übernehmen möchte, sind wir offen. Nur: Sobald man Löhne zahlen muss, funktioniert es nicht mehr. Letztlich produzieren wir das Heft nur zu dritt. PolarNEWS Reto E. Wild war langjähriger Stellvertretender Chefredaktor des Fachmagazins «Schweizer Touristik» und arbeitet seit dem 1. Oktober 2008 im Reportageteam des «Migros-Magazin in Zürich». Karl-Heinz Hug ist seit 2009 Cheffotograf beim «SonntagsBlick» und «SonntagsBlick Magazin». Polar NEWS 27

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