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3,64 Meter. Seither hat

3,64 Meter. Seither hat sie um 1,75 Meter abgenommen und wird fürs Jahr 2008 mit 1,89 Meter angegeben. Auch bei anderen Formen des Eises in der Arktis sind tragische Veränderungen im Gang. So stieg etwa die Temperatur des Perma - frostes, des Dauerfrostbodens, um 2 Grad, und die Südgrenze der arktischen Permafrost - böden hat sich in Russland und Kanada nach Norden verschoben. Trauriger Rekord Fressen, sich paaren, gebären – Eisbären sind in jeder Lebensphase auf ihr Packeis angewiesen. Ohne diesen eisigen Deckel, der im Winter bis zu 15 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans bedeckt, können Eisbären nicht überleben – und mit ihnen zahlreiche andere Meeressäuger, für die das Meereis der Schlüssel zum Leben darstellt. Zu ihnen gehören das Walross und andere Robbenarten sowie Wale wie Beluga/Weiss - wal oder der Narwal. Die weltweite Erwärmung des Klimas wird die Arktis besonders hart treffen. Das Nordpolargebiet wird sich stärker erwärmen als der Rest der Welt. Spricht man von einem mittleren Temperaturanstieg von 3 Grad auf globaler Basis, so rechnet man für die zentrale Arktis mit einer Erwärmung bis 4 Grad allein in den kommenden fünf Jahrzehnten. Bei den Wintertemperaturen wird ein Anstieg von bis zu 7 Grad bis im Jahr 2080 vorausgesagt. Neuerliche Rekonstruktionen des urzeitlichen Arktisklimas zeigen, dass die Sommer tempe - raturen in der Arktis während der letzten paar Jahrzehnte höher lagen als jemals zuvor in den vergangenen zweitausend Jahren. Allein die sechs Jahre zwischen 2005 und 2010 brachten Der König der Arktis verkörpert Kraft, Stolz und Überlebenswillen. Allerdings muss zu letzterem auch das Klima mitspielen. die wärmsten Temperaturen, die man jemals in der Arktis gemessen hat. Schleichende Vergiftung Höhere Lufttemperaturen führen zu mehr Niederschlag in der Arktis: Die fünf feuchtes - ten Monate seit 1950 traten alle während der letzten zehn Jahre auf. Die Jahre nach 2000, und insbesondere seit 2004, fielen besonders feucht aus. Wenn es im Winter oder Vor - frühling neuerdings auf die Schneehöhlen regnet, in denen die Eisbärinnen ihre Jungen geworfen haben, kann die Höhle einstürzen. Klimatologen rechnen uns vor, dass die Nie - derschläge in der Arktis um rund 20 Prozent zunehmen werden. Doch es ist nicht nur der Regen, welcher den Wurfhöhlen der Bärinnen zusetzt – es fehlt immer häufiger an einer genügenden Menge Schnee zum Bau solcher Höhlen! Bisher war die arktische Landschaft während acht bis zehn Monaten im Jahr von Schnee bedeckt. Doch auch die Dauer dieser Schneebedeckung verringert sich – es schneit später, es taut früher wieder weg, durchschnittlich um fast 14 Tage setzt die Schneeschmelze in den Landgebieten der Arktis heute früher ein als noch in den 1970er- Jahren. Kommt hinzu, dass der Schnee in immer weniger Gebieten liegen bleibt – die schneebedeckte Fläche in der Arktis ist in den letzten fünfzig Jahren um beinahe einen Fünftel kleiner geworden. Eisschmelze, Wärmephasen, Regen, als ob solche klimatischen Veränderungen in der Arktis nicht schon jede für sich eine Hiobsbotschaft für den Eisbären bedeuten – es gibt eine noch perfidere Bedrohung. Jene mausernde Eiderente, die unser ausgehungerter Eisbär im spitzbergischen Woodfjord erhaschte und vor lauter Jagdeifer flach klopfte, hatte Umweltgifte in ihrem Körper aufgenommen. So abgelegen die Arktis auf dem Globus auch scheinen mag, vor einer Chemiedusche aus unseren Breiten ist diese Region nicht gefeit. Der Eisbär jedoch thront an der Spitze der polaren Nahrungskette – in seinem Körper sammeln sich die Schadstoffe wie Quecksilber, PCB, Dioxine, DDT usw. in erhöhter Konzentration. Sollten die Eisbären wegen der Klimaerwärmung über immer längere Perioden fasten müssen, würden sie sich vermehrt mit langlebigen organischen Schadstoffen belasten, welche dann aus ihrem eigenen Fettgewebe freigesetzt würden. Der König der Arktis würde sich von innen her vergiften. Doch dies ist eine andere traurige Geschichte. PolarNEWS Riesenfüsse: Der Sohlengänger Eisbär hinterlässt bis zu dreissig Zentimeter lange Fussabdrücke. Ist das bald alles, was von ihm übrig bleibt? 20 Polar NEWS

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